CV

 

Inga Aru

1964 geboren in Tallinn, Estland
1982 Abitur in Tallinn
1982–1984 Ausbildung bei einem staatlichen Architekturbüro, Tallinn
1985–1991 Studium der Malerei an der Kunstakademie Tallinn, bei Prof. Tiit Pääsuke; M.A.
1985–1991 Grafik und Kunstgeschichte bei Tönis Vint, „Studio 22, Hermetria“, Estland
1989–1993 Gründungsmitglied der Gruppe „Grafik Galerie Studio“, Estland
1991 Austauschstipendium an der Muthesius Hochschule Kiel, Deutschland
1992 Arbeitsstipendium des Kultusministeriums Schleswig-Holstein in Dr.-Bamberger-Haus, Rendsburg, Deutschland
1995 Bornhoeffer-Stipendium, Kiel, Deutschland
seit 1993 in Deutschland
seit 1994 Lehraufträge im bereich Malerei
2009 Preis mit Realisierung bei dem Wettbewerb für den Internationalen Skulpturen-Park in Ordos City (Projekt Ordos 100), China
Eisenskulptur „Muse of Industry“, Höhe 8 Meter, mit Wolfgang Gramm
2010 Internationale Kupferskulpturen Symposium in Tongling, China Bronzeskulptur “Moon”, Höhe 2 Meter, mit W. Gramm
2010 China Taizhou International Urban Sculpture Symposium
Eisenskulpturen-Gruppe “Muse”, Höhe 4 Meter, mit W. Gramm
seit 1986 zahlreiche Ausstellungen im Baltikum, Russland, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Österreich, Tschechische Republik, Japan, Korea, China, den USA und Deutschland

Mitglied im BBK Schleswig-Holstein und im Künstlerbund Estland

Vertreten durch die Galerien: Galerie Christian Hohmann | Fine Art, Palm Desert, Kalifornien, USA und Galerie per-seh, Hannover, Deutschland

Öffentliche Ankäufe:
u.a. National Museum Estland; Staatliches Museum in Tartu/EST; Kunstfond Estland; Stadt Rendsburg/D; Jüdisches Museum Rendsburg/D; Stadt Pribyslaw/Tschechische Republik; Ordos City, Inner Mongolia, China

Kunst im öffentlichen Raum und Kunst am Bau Aufträge in Estland und Deutschland Arbeitsbereiche: Malerei, Grafik, Skulptur

In den Bildern von Inga Aru lässt sich nachvollziehen, dass Abstraktion und Figürlichkeit keine sich ausschließenden Alternativen sein müssen, die nicht nur gleichberechtigt sind, sondern vereint in einem Prozess reflexiver Malerei eine ganz eigene Ausdruckswelt gestatten, die Möglichkeiten eröffnet, Bilder entstehen zu lassen, die vorher so noch nicht bis ins Letzte geplant waren und in ihrer visuellen Logik erst während des malerischen Prozesses entstehen.
Es sind Bilder, die mit ihrem offenen Charakter immer gesprächsbereit bleiben; Bilder, die beim Betrachter die eigene Phantasie beflügeln können, wenn dieser sich nur erst einmal darauf eingelassen hat.

Textauszug: Dr. Jan Drees, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloß Gottorf

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